Vermeiden Sie mit einem FMS-Test Verletzungen

Leistungssport und körperlich schwere Arbeit beanspruchen Ihren Körper. Nicht selten gleichen Sie Verletzungen oder Überanstrengungen mit entlastenden Bewegungen aus. Das ist eine ganz natürliche Reaktion. Jedoch führen solche kompensierenden Bewegungsmuster auf lange Sicht zu Einbussen Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und oft auch zu schweren Verletzungen. Mit dem functional movement screen (FMS) analysieren wir Ihre Bewegungsmuster und optimieren Ihre Fitness.

Trainingsplan und Bewegungsabläufe dank FMS optimieren

Der FMS-Test erfasst in sieben Einzeltests grundlegende Bewegungsmuster. Mithilfe der verschiedenen nicht-sporttypischen Übungen beurteilen wir das Gleichgewicht zwischen natürlicher Beweglichkeit, Muskelstärke und körperlicher Stabilität. Die Analyse deckt Kompensationsmuster auf, die durch einseitiges, entlastendes Training entstehen – was wiederum zu einer Überbelastung führt. Dank des FMS erstellen wir Ihnen einen individuellen Therapie- und Trainingsplan, um die diagnostizierten Schwächen auszugleichen.

Kombinierte Bewegungsanalyse und effektive Korrekturstrategien

1996 wurde der functional movement screen von Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern entwickelt. Das FMS beruht auf einem Punktesystem zwischen null und drei. Das bedeutet, dass Sie maximal 21 Punkte erreichen können. Wir als Trainingsexperten beobachten regelmässig Ihre Werte und überprüfen Ihre Trainingsfortschritte anhand Ihres angepassten Trainingsplans. Erfahrungen und Untersuchungen mit professionellen Leistungssportlern haben gezeigt, dass das Verletzungsrisiko bei Werten unter 14 Punkten deutlich höher ist.

Nutzen Sie die Vorteile des FMS für sich!

Mit dem FMS-Leistungstest ersparen Sie sich kostenintensive Analyseverfahren, denn das FMS:

  • vereinheitlicht die Kommunikation zwischen uns als Trainern, Ihnen oder auch Ärzten.
  • vereinfacht die Analyse körperlicher Leistungsgrenzen und schafft eine funktionelle Ausgangsmessung.
  • erkennt schnell gefährdete Bewegungsmuster und zeigt gleichzeitig Grundvoraussetzungen auf, die Sie für bestimmte Übungen benötigen.
  • ermöglicht realistische Trainingsziele.

Mit nur 7 Übungen zum gewünschten Trainingsziel

Die sieben Übungen des FMS testen grundlegende, natürliche Bewegungsmuster. Diese zeigen auf, ob Unterschiede in den Bewegungsabläufen auf der rechten und linken Körperseite bestehen. Das Ergebnis bildet den Ausgangspunkt für einen angepassten, optimierten Trainingsplan und trägt somit zur Verletzungsprävention bei.

1. Kniebeuge

Bei dieser Übung halten Sie einen Stab über den Kopf und machen Kniebeuge. Beugen Sie die Kniegelenke so weit bis Ihre Oberschenkel die Horizontale erreichen. Halten Sie mit den Fersen Kontakt zum Boden.

2. Hurdel Step

Mit einem Stab auf den Schultern heben Sie Ihr Bein über eine auf Sie angepasste Hürde, berühren den Boden mit dem Fuss und führen das Bein zurück zur Ausgangsstellung

3. InLine Lunch

Sie stehen im Ausfallschritt auf einem Balken und halten einen Stab so hinter Ihrem Rücken, dass er Gesäss, Rücken und Kopf berührt. Nun machen Sie eine Kniebeuge und berühren dabei mit dem Knie den Balken. Danach zurück in die Ausgangsstellung.

4. Shoulder Mobility

Hierbei führen Sie eine Faust von unten auf den Rücken und die andere Faust von oben in Richtung der anderen. Wir messen den Abstand zwischen Ihren Fäusten.

5. ASLR

Sie liegen auf dem Rücken und Ihre Kniekehle hat Kontakt zum Balken. Heben Sie das Bein gestreckt an. Dabei sollte das andere weiterhin Kontakt mit dem Balken haben und das erhobene Bein in voller Streckung bleiben.

6. Trunk PushUp

Sie liegen auf dem Bauch und drücken sich aus liegender Position in den Liegestütz. Dabei müssen Sie Ihren Rumpf im Ganzen anheben.

7. Rotaty Satbility

Bewegen Sie hierbei aus dem Viefüsserstand einen Arm und ein Bein in die Waagerechte und zurück bis sich Ellenbogen und Kniegelenk fast berühren.